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Gingered Things beim ARD-Buffet | Notizhalter in K...

Gingered Things beim ARD-Buffet | Notizhalter in Kakteenform

Nun ist es schon fast einen Woche her, dass ich live im Fernsehen zu sehen war. Da der erste Auftritt dieser Art für mich ein wirklich richtig großes Ereignis war, will ich euch unbedingt davon berichten und euch erzählen wie das Ganze abgelaufen ist und euch einen kleinen Blick hinter die Kulissen geben. Eine aufregende Erfahrung.

Weiter unten im Artikel gibt es auch einen Link aus der Mediathek, wo ihr euch den Auftritt nochmal anschauen könnt.

Ich kann es noch immer nicht richtig glauben, dass ich eins meiner DIY Projekte live beim ARD Buffet als „Gute Idee“ zeigen durfte. Als im Februar die Anfrage von Iris kam, wollte ich eigentlich direkt absagen… ICH im Fernsehen? Keine Chance! Wenn mein Mann einen Auftritt mit seiner Band The Van Men hat bin ich immer so aufgeregt, dass ich am liebsten wieder nach Hause gehen würde. Ständig hab ich Angst, dass etwas schief läuft und das Ganze in einer Katastrophe endet. Sobald die ersten fünf Minuten gespielt sind, geht es mir wieder besser und dann kann ich es auch genießen, aber ein paar Stunden vorher kann man mich eigentlich zu nicht mehr gebrauchen. Also wie sollte das nun aussehen, wenn ich selbst im Mittelpunkt stehe?

Soll ich, oder soll ich nicht?

Nachdem ich dann mit Iris telefoniert hatte, war ich schon etwas beruhigter. Irgendwie ja schon cool, wenn man die Möglichkeit hat im Fernsehen aufzutreten. Diese Gelegenheit kommt vielleicht nie wieder und wenn es nichts für mich ist, muss ich es ja auch nicht wiederholen. Na gut, ich sagte zu. Der Termin lag ja noch in gefühlt weiter Ferne, mit der Aufregung hielt es sich also noch in Grenzen…

Im April meldete sich Iris dann erneut, um zu besprechen, welches Projekt ich in der Sendung zeigen soll. Ursprünglich hatte ich etwas Aufwändigeres ausgesucht, nämlich mein Dekolicht aus Balsaholz. Denn ich wollte ja auch etwas richtig Tolles zeigen. Allerdings stellte sich heraus, dass das für den ersten Auftritt vielleicht nicht unbedingt geeignet ist. Besser etwas Einfacheres auswählen, was sich in wenigen Schritten umsetzen lässt und was auch für die Zuschauer gut nachvollziehbar ist. Immerhin hatte ich nur fünf Minuten Zeit dem Moderator bzw. dem Publikum meine Idee zu zeigen. Da boten sich meine Notizhalter in Kakteenform an.

So langsam wurde es ernst

Nachdem ich alle Fotos und die Anleitung samt Vorlage an die Redaktion geschickt hatte, waren es nur noch knapp zwei Wochen bis zum großen Tag. Zum Glück konnte ich die Aufregung da noch ganz gut kontrollieren.

Und dann war es auch schon so weit, die Reise nach Baden Baden konnte beginnen. Die Live Sendung fand an einem Donnerstag statt. Um einen besseren Überblick zu bekommen und das Ganze besser einschätzen zu können, durfte ich am Abend zuvor an einem kleinen Kameratraining teil nehmen. Claudia von der Radaktion holte mich am Empfang ab und brachte mich in das Studio. Alles sah viel größer aus als im Fernsehen. Ich stellte meine mitgebrachten Kakteen und das ganze Material schonmal auf den Basteltisch im Studio und ging dann zusammen mit Claudia ein paar Fragen durch. Mir wurde erklärt wo die Kameras stehen, wo mein Platz ist und wie ich verschiedene Schritte am besten zeige, so dass die Kameras sie gut einfangen können.
Nach dem Kameratraining war ich schon etwas entspannter, denn nun wusste ich, was ungefähr auf mich zukommt und was ich zeigen werde.

Beruhigendes Basteln im Hotel

Im Hotel angekommen habe ich erst noch zwei weitere Kakteen gebastelt, so dass der Tisch im Studio nicht zu leer aussieht. Auf diese Weise konnte ich die einzelnen Schritte nochmal durchgehen und mir ein paar Gedanken dazu machen was ich wie sagen könnte.

Obwohl die Live Sendung erst um 12:15 beginnt, musste ich schon morgens um 9 am Studio sein. Claudia empfing mich wieder und brachte mich direkt zur Maske. Ich kam zwar schon geschminkt zum Studio, aber für’s Fernsehen darf es gern auch etwas mehr sein 😉 Dank der neuen Technik sieht man nämlich wirklich alles, so dass es gut ist, sich dort nochmal in professionelle Schminkhände zu begeben. Ich fühlte mich richtig wohl und freute mich schon auf die Probe. Einmal wird nämlich die ganze Sendung durchgespielt. Zwar in etwas abgespeckter Version, aber so weiß man, wann man dran kommt, und wie das Gespräch mit dem Moderator ungefähr ablaufen wird.

Ok, ich geb zu nun kam natürlich doch noch die befürchtete Nervosität… in Wellen… mal mehr, mal weniger. Was wenn ich auf einmal keine Antwort auf die Frage des Moderators habe? Oder was mache ich wenn ich Schluckauf bekomme? Kipp ich vielleicht vor Aufregung vor laufender Kamera um? Wie werde ich rüber kommen? Ok, ruhig bleiben, alles wird
gut. Ich erzähl dem Moderator einfach was ich da mache und versuche die passenden Antworten zu finden. Spätestens jetzt war ich wirklich froh, dass ich ein sehr einfaches Projekt zu präsentieren hatte.

Und dann war es auch schon fast so weit.

Die Sendung lief, ich durfte mich schonmal mit meinen Kakteen an den Tisch setzen an dem wir später essen würden. Ein Interview mit dem ersten Gast, ein Einspieler, die ersten Kochtipps, das Wetter… und dann war ich dran. Schon die erste Frage des Moderators Florian Weber, verunsicherte mich etwas, denn er wollte wissen wie solche Trends aufkommen, ob man jedem Folgen muss und ob ich selbst auch neue Trends setze. Puh, da kann man sicher die ein oder andere falsche Antwort geben. Viel Zeit zum Nachdenken hat man schließlich nicht und so versuchte ich spontan das Richtige zu sagen 😉 Geschafft… einfach weiter basteln und über das Projekt reden, da fühle ich mich sicher. Meine Hände haben gezittert sage ich euch, aber zum Glück konnte man das im Fernsehen nicht sehen.
Und schon war es vorbei! Die fünf Minuten vergingen wie im Flug, ich saß am Tisch und aß zusammen mit dem anderen Studiogast, dem Moderator und dem Koch Vincent Klink selbstgemachte Nudeln und gebratenen Kopfsalat 😀

Geschafft… und gutes Feedback

Claudia kam direkt wieder zu mir und gab mir ihr Feedback. Alles gut gelaufen. Ich war erleichtert und die Anspannung fiel von mir ab. Wenige Minuten später saß ich dann schon wieder im Auto und war auf dem Nachhauseweg.

Ihr werdet es jetzt vielleicht nicht verstehen, aber ich hab mir den Auftritt noch nicht angeschaut. Ich hab es versucht, aber musste nach fünf Sekunden wieder ausschalten. Über Instagram und Facebook habe ich so viel positives Feedback bekommen, dass ich mir das gute Gefühl durch meine eigene Kritik einfach nicht kaputt machen wollte.

Hier könnt ihr euch meinen Beitrag nochmal ansehen.

Trotz all der Aufregung hatte ich echt Spaß und könnte mir gut vorstellen das Ganze irgendwann nochmal zu machen. Was meint ihr? Hat euch der Auftritt gefallen? Soll ich nochmal etwas im Fernsehen zeigen?

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Schon seit ich denken kann, liebe ich es zu Basteln und zu Werkeln. Auf meinem Blog findest du all meine DIY-Projekte und somit jede Menge Inspiration für Deko, Geschenke oder auch Einrichtungsideen für deine vier Wände. Viel Spaß beim Umschauen und Nachbasteln. Ihr wollt noch mehr erfahren?

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  1. Huhu liebe Dani 🙂

    Ich hab mir gerade deinen Auftritt bei der Mediathek angeschaut – so toll und ich finde, man merkt dir nicht an, dass du aufgeregt warst 🙂
    Und danke, dass du uns so mit nimmst hinter die Kulissen – immer wieder spannend sowas!!

    Ganz liebe Grüße und eine schöne, kreative Woche dir noch,
    Rosy ♥

  2. Hallo Daniela. Super schöner Auftritt, Du machst eine richtig gute Figur :-). LG Christina

  3. Hallo Dani,
    hab mir auch gerade deinen Beirag angeschaut.
    Klasse hast du das gemacht! Von wegen Aufregung 😉
    Merkt man null komma nix!
    Und dass du dir das selbst nicht ansehen willst,
    kann ich verstehen.
    Von mir gab es vor Jahren auch mal einen Beitrag
    zum Thema "Rechtschreibreform". Ich hab es mir angesehen
    und das war eindeutig ein Fehler.
    Gruselig ;-), wenn man sich selbst sprechen hört und sieht.
    Selbstkritik kann vernichtend sein ;-)))
    Du warst spitze, das kannst du uns allen glauben.
    Ganz liebe Grüße
    Melanie

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